27.11.2021

Neue CoronaVO und Lage am LMG

Ab 29.11.21 tritt eine neue Corona-Verordnung Schule in Kraft.

Die wesentlichen Neuerungen betreffen den Musik- und den Sportunterricht sowie die den Testnachweis.
Mehr auf der Homepage des Kultusministeriums.

Corona-Lage am LMG

Woche, Zahl der positiven PCR-Tests (betroffene Klasse, Datum)

13.09.21 ff.: 1 (5a, 13.09.), 1 (5b, 16.09.)

20.09.21 ff.: 1 (10a, 24.09.), 1 (J1, 20.09.)

27.09.21 ff.: 1 (J1, 28.09.)

04.10.21 ff.: 0

11.10.21 ff.: 1 (J2), 1 (Kl. 6) je Ansteckung außerhalb der Schule

18.10.21 ff.: 1 (J1, 19.10.), 1 (J2, 20.10.) je Ansteckung außerhalb der Schule

25.10.21 ff.: 1 (9a, 25.10.) Ansteckung außerhalb der Schule

08.11.21 ff.: 2 (9a, 9b, 10.11.21)

15.11.21 ff.: (1 J1, Koopschüler eines anderen Gymnasiums)

22.11.21 ff.: 1 (6a, nach vorausgegangener Selbstisolation)

29.11.21 ff.:

Zur Präsenzpflicht:

  • Schülerinnen und Schüler können von der Schule auf Antrag von der Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts befreit werden, sofern durch die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung glaubhaft gemacht wird, dass im Falle einer COVID-19 Erkrankung mit einem besonders schweren Krankheitsverlauf für die Schülerin oder den Schüler oder eine mit ihr oder ihm in häuslicher Gemeinschaft lebende Person zu rechnen ist.
  • Die Erklärung ist von den Erziehungsberechtigten oder den volljährigen Schülerinnen und Schülern einschließlich der ärztlichen Bescheinigung grundsätzlich innerhalb der ersten Woche nach Beginn des Schulhalbjahres oder Schuljahres abzugeben; bei einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse kann sie auch zu einem späteren Zeitpunkt mit Wirkung für die Zukunft abgegeben oder widerrufen werden.
  • Im Falle einer Befreiung vom Präsenzunterricht nach Satz 1 wird die Schulpflicht durch Teilnahme am Fernunterricht erfüllt.

    (a.a.O. Hervorhebung ergänzt)

Zur Testpflicht:

Die öffentlichen Schulen haben den im Präsenzunterricht einbezogenen Schülerinnen und Schülern

3 COVID-19-Schnelltests, bei Auftritt von positiven Personen tägliche Testungen

anzubieten; hiervon ausgenommen sind immunisierte Personen.

Zum Urteil des VGH und im Internet kursierenden Falschmeldungen informiert das Regierungspräsidium Stuttgart wie folgt:

Diese (Schüler) bzw. deren Erziehungsberechtigte begehen daher ggfs. eine Schulpflichtverletzung, wenn sie ein Teilnahme- oder Zutrittsverbot für den Schulbesuch selbst zu verantworten haben. Ergänzend zum o.g. Schreiben verweisen wir auf die Homepage des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH). Der VGH hat inzwischen ebenfalls ausdrücklich klargestellt, dass die Präsenzpflicht nicht getesteter, ungeimpfter Schülerinnen und Schüler eben nicht von ihm ausgesetzt worden ist. Der Verwaltungsgerichtshof tritt damit ausdrücklich im Internet kursierenden Falschmeldungen entgegen.
Die Regelungen zur Schulpflicht ergeben sich aus den §§ 72 ff. SchulG und der Schulbesuchsverordnung. Nach den gesetzlichen Regelungen zur Schulpflicht sind alle Kinder und Jugendlichen, die in Baden-Württemberg ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben in Baden-Württemberg schulpflichtig. Die Schulpflicht erstreckt sich gem. § 72 Abs. 3 Schulgesetz BW auf den regelmäßigen Besuch des Unterrichts und der übrigen verbindlichen Veranstaltungen der Schule. Der Schulbesuch erfolgt dabei nach den jeweils gültigen Maßgaben der Corona Verordnung Schule zum Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen – damit u.a. auch entsprechend den getroffenen Regelungen über Testerfordernisse von Schülerinnen und Schülern.

Sportunterricht ist unabhängig von der Inzidenz zulässig. Einschränkungen ergeben sich dann, wenn in einem Klassen- oder Gruppenverband eine Schülerin oder ein Schüler nach einer positiven Testung auf das Coronavirus der Pflicht zur Absonderung unterliegt. In diesem Fall

  • darf in der Gruppe oder Klasse der Sportunterricht ausschließlich kontaktarm erfolgen,
  • ist dieser Gruppe ein fester Bereich der Sportanlage oder Sportstätte zur alleinigen Nutzung zuzuweisen,
  • ist zu anderen Gruppen ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten

Maßnahmen der Beruflichen Orientierung (BOGY) sind auch bei Überschreiten der Inzidenz von 100 nicht mehr untersagt.

Es gilt eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht. D.h. auch wenn die Inzidenz unter einen bestimmten Wert fällt, gilt dennoch die Maskenpflicht. Es gilt eine Ausnahme von der Maskenpflicht am Platz, falls keine positiven Fälle in der Stufe auftreten.

Alle Räume, die dem Aufenthalt von mehr als einer Person dienen, müssen mindestens alle 20 Minuten gelüftet werden. Diese Regelung gilt zeitunabhängig nach Warnung durch CO2-Ampeln. Zudem bleibt die Verpflichtung zum Lüften bleibt auch beim Einsatz von mobilen Luftfiltergeräten bestehen.

Bei einem positiven Corona-Fall gibt es nicht automatisch eine Absonderungspflicht für enge Kontaktpersonen. An dessen Stelle tritt nun für die Dauer von fünf Schultagen die Verpflichtung zu einer täglichen Testung mindestens mittels Schnelltest für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse oder Lerngruppe, in der die Infektion aufgetreten ist. Sie werden zudem während der Zeitdauer von fünf Schultagen nur noch im bisherigen Klassenverband bzw. in der bisherigen Lerngruppe unterrichtet. Allerdings tritt die Maskenpflicht wieder in Kraft.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums gelten als getestet. Sie benötigen deshalb z.B. für den Besuch im Zoo oder Restaurant keinen Nachweis mehr über ein negatives Testergebnis, sondern müssen nur glaubhaft machen, dass sie Schülerinnen oder Schüler sind. Dies ist z.B. durch einen Schülerausweis, durch ein Schülerabo der Verkehrsbetriebe oder für die jüngeren Kinder und Schülerinnen und Schüler durch einen schlichten Altersnachweis möglich.

Der derzeit genutzte Schnelltest

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